Model Card · Reviewed
vvGmbH vs. Privatdepot.
Lohnt die vermögensverwaltende GmbH?
Was berechnet wird
Entscheidungsgrundlage für Wertpapieranlagen im Privatvermögen vs. vermögensverwaltender GmbH – Privat, Komplett-GmbH, Hybrid 1 und Hybrid 2.
Vorgehensweise
Vier Assetklassen (Einzelaktien, ETF, Anleihen, Liquidität) werden jahresweise simuliert. Steuerlogik: Abgeltungsteuer privat, § 8b KStG und GewSt in der GmbH, Teilfreistellung für ETFs, KSt-Stufenplan 2028–2032. Am Ende optionale Vollausschüttung mit Kapitalertragsteuer. Break-even, Horizont- und Dividenden-Sensitivität inklusive.
Eingaben
- Startkapital & Portfolioanteile
- Renditen & Umschlagshäufigkeit
- GewSt-Hebesatz & GmbH-Kosten
- Hybrid-2-Parameter
- Vollausschüttung ja/nein
Ergebnisse
- Endvermögen Privat / GmbH / Hybrid
- Latente KapESt
- Break-even Horizont
- Steuersätze & Sensitivität
- Empfehlung (Orientierung)
Annahmen
- Rechtsstand Juli 2026, kein Streubesitz ≥ 10 %
- Soli, GewSt-Hebesatz editierbar, keine Kirchensteuer
- KSt-Senkung ab 2028 jahresgenau (15 % → 10 % bis 2032)
- § 8b: Aktiengewinne GmbH zu 5 % steuerpflichtig
Rechenschritte
Jahresweise Töpfe mit Realisation, Steuer auf Ebene 1 (GmbH) bzw. Abgeltung (privat), Strukturkosten, Exit mit optionaler Ausschüttungssteuer.
Grenzen des Modells
- Keine Verlustverrechnung vollständig (GmbH § 8b Abs. 3)
- Keine Erbschaftsteuer, Wegzugsteuer, vGA-Risiken
- Orientierungshilfe – ersetzt keine steuerliche Beratung
- Nur DE
Beispielrechnungen
- ETF 1 Mio., 7 %, 20 J.: Privat ~3,34 Mio., GmbH ~2,87 Mio.
- Mandat 9 Mio., 10 J., Hebesatz 280 %: Hybrid 2 schlägt Komplett-GmbH bei 10 J.